Fortsetzung von Teil 1…

6. Drachenhöhlen

Südlich des Ortes Porto Christo – ganz im Osten der Insel – liegen die sogenannten „Drachenhöhlen“. Es handelt sich dabei um ein System aus Tropfsteinhöhlen mit einer Länge von etwa 1.700 Metern. Die Seen darin gehören zu den größten unterirdischen Gewässern in Europa.

7. Kathedrale La Seu

Übersetzt bedeutet der Name – „Kathedrale La Seu“ – Bischofssitz. Der Legende nach geriet Jaume I. in einen Sturm. Er versprach der Heiligen Jungfrau den Bau der gotischen Kirche, wenn er lebend aus dem Unwetter herauskäme. Im Jahr 1230 erfolgte die Grundsteinlegung auf den Fundamenten einer islamischen Moschee. Die gesamte Errichtung dauerte allerdings mehrere Jahrhunderte.

8. Platja es Trenc

Diesen langgezogenen und wilden Strand machen der weiße Sand und das türkisfarbene Wasser zu einem Favoriten bei den Besuchern und Einheimischen. Im Gegensatz zu Alcúdia befinden sich an großen Teilen dieses Küstenabschnitts keine Hotels. Der Blick ins Hinterland ist nahezu unverbaut. Dünenlandschaften mit mediterranen Gewächsen und Salzseen zur Herstellung des beliebten Flor de Sal – finden sich zwischen Straße und Sand.

9. Puerto Soller

Das Küstenstädtchen ist mit seinem gleichnamigen Hafen ein echtes Schmuckstück. Die alte Straßenbahn, welche den Stadtkern und den nahen Hafen miteinander verbindet, ist ein besonderer Hingucker. Zwei Strände sorgen an heißen Tagen für willkommene Abkühlung. Des Weiteren ist eine Fahrt mit der Schmalspurbahn von Soller – die täglich in die Inselhauptstadt Palma de Mallorca fährt – besonders empfehlenswert.

10. Tramuntana-Gebirge

Als imposanter Gebirgszug prägt die Serra de Tramuntana den Nordwesten der Insel. Sie gehört seit dem Jahr 2011 zum UNESCO-Weltnaturerbe. Bei Wanderern und Mountainbikern ist die Region besonders beliebt. Bis zum höchsten Punkt, dem Puig Major, sind es vom Meeresspiegel 1.445 Höhenmeter.